{"id":3466,"date":"2009-09-28T14:02:00","date_gmt":"2009-09-28T13:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/2024c.asv2000.at\/?p=3466"},"modified":"2009-09-28T14:02:00","modified_gmt":"2009-09-28T13:02:00","slug":"run-in-the-sun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.asv2000.at\/?p=3466","title":{"rendered":"run in the sun"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Sonntag, dem 27.9., fuhren Adi, Barbara, Walter und ich (Andi P.) zum Saisonausklang wie im Vorjahr wieder nach G\u00fcssing, um dort den Halbmarathon (Adi und Barbara) bzw. den Marathon (Walter und ich) zu bestreiten. Verst\u00e4rkt wurde unser Team heuer zus\u00e4tzlich durch Irene, die ebenfalls den Halbmarathon in Angriff nahm.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Von den Halbmarathon-L\u00e4ufern war Adi als Schnellster wieder zur\u00fcck im Ziel. Am Vorabend war er noch etwas nerv\u00f6s, als er bemerkte, dass er den Brustgurt f\u00fcr den Pulsmesser daheim vergessen hatte. Ich konnte meinen Zimmerkollegen jedoch davon \u00fcberzeugen, dass bei einen Wettkampf der Puls nicht so wichtig ist und er lief dann nur nach Kilometerzeiten eine neue pers\u00f6nliche Bestleistung\u00a0:&#8211;)\u00a0(1:35:32, Gesamt 68., AK 12.).<\/p>\n\n\n\n<p>Irene erwischte keinen so guten Tag und lief mit 1:48:13 (Gesamt 141., AK 4.) langsamer, als sie sich vorgenommen hatte. Sie hatte jedoch eine lange und sehr efolgreiche Saison mit einigen Podestpl\u00e4tzen und kann daher mit dem heurigen Jahr auf jeden Fall sehr zufrieden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Barbara war es nach einer l\u00e4ngeren Laufpause aufgrund einer H\u00fcftverletzung wieder der erste Wettkampf und sie erreichte trotz Schmerzen ihre Zielzeit von ca. 2 Stunden (2:00:08, Gesamt 200., AK 4.). Da sieht man wieder, dass es sich auszahlt, die Z\u00e4hne zusammenzubeissen und bis zum Schluss zu k\u00e4mpfen :-).<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum Ende k\u00e4mpfen musste auch Walter, der nach 9 Jahren wieder einen Marathon gelaufen ist. Nach einer intensiven Vorbereitung (u.a. bin ich mit ihm jede Woche gemeinsam den langen Lauf gelaufen, wof\u00fcr ich ihm sehr dankbar bin, da die Zeit immer sehr kurzweilig war) wollte er sein damaliges Marathondeb\u00fct von \u00fcber 4 Stunden deutlich verbessern. Mit einer Zeit von 3:35:35 (Gesamt 34. AK 7.) gelang es ihm auch, doch der Weg dorthin war sehr steinig. Bis zum Halbmarathon (Durchgangszeit 1:38:18) lief er noch relativ locker, doch ab km 24 bekam er Seitenstechen und in Folge auch R\u00fcckenschmerzen. Auch die ersten Gedanken an eine Aufgabe wurden immer st\u00e4rker. Doch bis ca. km 30 k\u00e4mpfte er tapfer weiter. Aufgrund der Streckenf\u00fchrung kam er dann wieder beim Start\/Ziel-Bereich vorbei und die Verlockung einfach zum Ziel abzubiegen war schon sehr gross (so wie bei mir voriges Jahr). Walter blieb jedoch hart und entschloss sich, bis zum Schluss zu durchzuhalten. Vor allem wollte er sein Rendez-vous mit dem &#8222;Mann mit dem Hammer&#8220; (von dem es ja heisst, dass er gerne die Marathonl\u00e4ufer ab km 32-35 besucht) nicht vers\u00e4umen und ihn einmal richtig kennenlernen. Dieser schaute dann auch wie verabredet bei Walter vorbei und wich bis zum Ziel nicht mehr von seiner Seite :-). O-Ton Walter im Ziel: &#8222;Nach dem Halbironman in St. P\u00f6lten (Endzeit knapp unter 5 Stunden) ging es mir wesentlich besser als heute.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst hatte mit der Strecke noch eine Rechnung offen, da ich ja bei meinem Marathondeb\u00fct im Vorjahr eine meiner gr\u00f6ssten sportlichen Niederlagen hinnehmen musste (Abbruch nach ca. 31 km aufgrund viel zu schnellen Start und infolge v\u00f6lligen Ausbrennens). Heuer hatte ich mir einen wesentlich langsameren ersten Halbmarathon vorgenommen (ca. 1h30 anstatt 1h24 im Vorjahr), um dann auf der zweiten H\u00e4lfte noch etwas zu beschleunigen und die 3-Stunden-Marke zu knacken. Nach ca. 3 km fand ich dann auch eine Halbmarathon-L\u00e4uferin, die ca. 1h30 laufen wollte und von ihrem Vater auf dem Rad begleitet wurde. Ich bot mich dann f\u00fcr sie als Pacemaker und Windschattengeber an und lief gemeinsam die n\u00e4chsten Kilometer mit ihr. Da ich aufgrund der schlechten Erfahrungen in einigen Wettk\u00e4mpfen davor ohne Uhr und nur nach Gef\u00fchl lief, bekam ich quasi als kleine Gegenleistung von ihrem Vater als Feedback unsere Kilometerzeiten mitgeteilt und wir liefen ziemlich konstant den geplanten Schnitt von 4:15. Ab km 15 merkte ich jedoch, dass meine Mitl\u00e4uferin schon ziemlich k\u00e4mpfen musste und ich nahm das Tempo etwas heraus, in der Hoffnung, dass wir gegen Schluss mit dem Ziel vor Augen wieder etwas beschleunigen k\u00f6nnen. Da dies jedoch nicht der Fall war, verabschiedete ich mich ca. bei km 19 von ihr und lief mein eigenes Tempo weiter. Die erste H\u00e4lfte war dann doch etwas zu langsam (1:31:18) und da ich ein wenig unsicher wurde, lief ich die ersten 5 km der zweiten H\u00e4lfte warscheinlich zu schnell (laut Pentek einen Kilometerschnitt von ca. 3:45). Dies sp\u00fcrte ich dann auf den restlichen Kilometern. Ich hatte zwar mit Ausnahme eines kleinen mentalen Einbruchs zwischen km 35 und 36 nie ernsthafte Probleme und lief schlussendlich auch einen negativen Split (zweite H\u00e4lfte in 1:29:32 und auch alle Einzelabschnitte jeweils schneller als in der ersten H\u00e4lfte). Die letzten Kilometer waren aber schon ziemlich hart und auch aufgrund des doch sehr warmen Wetters, blieb ich schliesslich knapp \u00fcber 3 Stunden (3:00:51, Gesamt 10., AK 2.). Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf (vor allem mit meiner Disziplin, langsam zu starten und auf mein K\u00f6rpergef\u00fchl zu h\u00f6ren) und es war f\u00fcr mich ein erfolgreicher Saisonausklang.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung selbst war wieder sehr gut organisiert. Im Vergleich zum Vorjahr waren mehr Teilnehmer am Start. Auch das Niveau der Siegerzeiten war sehr hoch (Siegerzeit Marathon 2:25:59, Siegerzeit Halbmarathon 1:04:48).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, dem 27.9., fuhren Adi, Barbara, Walter und ich (Andi P.) zum Saisonausklang wie im Vorjahr wieder nach G\u00fcssing, um dort den Halbmarathon (Adi und Barbara) bzw. den Marathon (Walter und ich) zu bestreiten. 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