{"id":2342,"date":"2016-08-09T15:07:00","date_gmt":"2016-08-09T14:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/2024c.asv2000.at\/?p=2342"},"modified":"2016-08-09T15:07:00","modified_gmt":"2016-08-09T14:07:00","slug":"22-krems-triathlon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.asv2000.at\/?p=2342","title":{"rendered":"22. Krems Triathlon"},"content":{"rendered":"\n<p>am 7. August 2016 starteten Manuel Fellner, Marie Flandorfer, Rainhard Fortyn, Roland und Vicky Kneissl in Krems. Bei diesem Bewerb wurden auch die Nieder\u00f6sterreichischen Landesmeisterschaften \u00fcber die Kurzdistanz ausgetragen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Schnellster war Manuel Fellner in 2:21:11 Stunden, Roland Kneissl finishte in 2:31:14&nbsp;Stunden, knapp vor Marie Flandorfer (2:32:49 Stunden). Damit gewann Marie ihre Altersklasse und k\u00fcrte sich auch zur Landesmeisterin in der W-MK 50. Das erste Mal auf der Olympische Distanz im Einsatz Vicky Kneissl, die nach 2:39:18 Stunden das Ziel erreichte. Damit wurde sie zweite in ihrer Altersklasse und Landesmeisterin bei den Juniorinnen. Reinhard Fortyn konnte leider nicht finishen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hier der Bericht von Vicky \u00fcber ihre erste Kurzdistanz:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der heutige Triathlon war f\u00fcr mich insofern besonders, da ich mich zum ersten Mal auf der Olympischen Distanz versucht habe. Bis jetzt waren es doch \u201enur\u201c Sprintdistanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch hatte ich auch nicht wirklich eine bestimmte Zielzeit vor Augen, das ins-Ziel-kommen war vorerst das Wichtigste. (Okay, zirka 2:45 Stunden war der Vorsatz)<\/p>\n\n\n\n<p>Da Schwimmen f\u00fcr mich noch nie ein Problem war, war diese Disziplin auch schnell erledigt. Ich habe nur darauf geachtet, etwas weniger zu geben als normal und dem gr\u00f6\u00dften Gerangel zu entgehen, was anfangs weniger, sp\u00e4ter aber sehr gut funktioniert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Wassertemperatur (angeblich 20\u00b0&nbsp;C) war nicht so schlimm wie erwartet und das gef\u00fcrchtete Hafenbecken stellte kein Problem dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem nicht ganz so flotten Wechsel wie normal (den Neopren hab ich ja doch nicht oft an) ging es mit Schwung auf die Radstrecke. Dieser Schwung war leider bald vorbei, denn die Strecke durch Krems f\u00fchrte erstmals bergauf. Die ersten Kilometer waren etwas hart, besonders weil ich doch noch nicht so viel Luft hatte und ich wie \u00fcblich nur \u00fcberholt wurde. Nach ein paar Minuten war das aber schon besser und besonders nach der Wende (es ging bergab) konnte ich auch diese Disziplin richtig genie\u00dfen. Besonders froh war ich auch dar\u00fcber, dass das Gel-zu-mir-nehmen, das f\u00fcr mich doch eine neue Erfahrung war, ohne Probleme funktioniert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich ging es dann auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke \u2013 eine Distanz, die ich in Form von Laufbewerben durchaus kenne, die beim Triathlon wie gesagt aber neu war.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Ersten und teilweise auch zweiten Runde von drei kann ich leider nur eines sagen: Ich habe gelitten. Die Labestation war zu schnell vorbei, es war hei\u00df und die Strecke war durch Kiesstellen, Tunneldurchf\u00fchrungen und wenig Schatten nicht einfach. Nach zirka eineinhalb Runden wurde es f\u00fcr mich aber ertr\u00e4glicher und ich konnte mich besser auf die Strecke einstellen. Gut war, dass wir Athleten sechsmal am Publikum vorbeigelaufen sind (an dieser Stelle vielen Dank an Tom und Alexandra f\u00fcr das nette Anfeuern).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel habe ich schlie\u00dflich nach 2 Stunden und 39 Minuten erreicht, worauf ich durchaus stolz bin. Mit dieser Zeit erklomm ich in meiner Altersklasse den zweiten Platz. Was mich aber um einiges mehr \u00fcberraschte war, dass die Erstplatzierte nicht aus Nieder\u00f6sterreich stammte und mir somit der Landesmeistertitel in der Klasse Junioren zugeschrieben wurde. (An dieser Stelle muss ich hinzuf\u00fcgen dass ich nicht wirklich Konkurrenz hatte \u2013 aber was soll ich dagegen tun?). Alles in allem bin ich sehr froh, die Olympische Distanz kennen gelernt zu haben und ich habe auf jeden Fall vor, in der n\u00e4chsten Saison weitere zu absolvieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Und was sagt Papa Roland zu dem Generationenduell in Krems?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir uns zu Beginn der Saison entschlossen hatten, dass Vicky in dieser Saison ihre erste Olympische probiert, kam es am Sonntag beim Kremstriathlon zum ersten&nbsp; Generationenduell&nbsp; Vater gegen Tochter \u00fcber die Kurzdistanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war mir doch einigerma\u00dfen sicher, das Duell f\u00fcr mich entscheiden zu k\u00f6nnen, aber es war spannend zu erfahren, wie weit ist Vicky nach dem Schwimmen vor mir, wann kann ich sie einholen, und wie weit steckt mir der WEM von vergangenem Sonntag noch in den Knochen (eine ansprechende Ausrede im Falle des Versagens ist schon mal zurecht gelegt).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Start im von herbem Charme gepr\u00e4gten Kremser Hafenbecken verlief reibungslos. Das 20\u00b0&nbsp;C k\u00fchle Donauwasser stellte kein Problem dar. Ich f\u00fchlte mich recht wohl, und wurde auch wenig behindert. Leider zu wohl, wie mir ein verschwommener Blick auf die Uhr beim Schwimmausstieg best\u00e4tigte. Irgendwas mit 30:.. naja, nicht ber\u00fchmt. Flotter Wechsel, rauf aufs Rad, und raus aus Krems. Ein bisschen mehr Druck auf die Pedale als vorige Woche im Waldviertel. Es geht bergauf. 15 Minuten sind vorbei, ich sehe einen blauen Einteiler vor mir und ein rot\/schwarzes Rad. Da schau, die Vicky. Dann bin ich doch nicht soweit hinter ihr nach dem Schwimmen. Nur \u2026 was ist los, der blaue Einteiler kommt fast nicht n\u00e4her. Dr\u00fcckt die so an am Rad, gibt\u2019s ja nicht. Nur noch zehn Meter, ich hatte mich m\u00fchsam herangek\u00e4mpft \u2026 nanu, eine andere Startnummer\u2026 Jessas, das ist ja die Marie. OK, ich muss n\u00e4chsten Winter doch dringend an meiner Schwimmperformance arbeiten. Nach 28&nbsp;Minuten &nbsp;war\u00b4s dann doch soweit. Dann war der \u201erichtige\u201c ASV-Einteiler vor mir. Ein paar aufmunternde Wort, und ich zog kurz vor dem letzten Anstieg an Vicky vorbei. Sie sah noch recht entspannt aus. Letzter Anstieg, Wende, und zur\u00fcck nach Krems. Die Abfahrt war einfach cool. Ich kurbelte einen 40\u00b4er Krems entgegen, und lie\u00df mich auf der Ideallinie, etwas gedankenverloren, durch die Kurven treiben.&nbsp; Dann eine Schrecksekunde. In Senftenberg gibt\u2019s eine enge Ortsdurchfahrt, bei der die Security den Verkehr wechselseitig anh\u00e4lt, um den Teilnehmern ein problemloses Durchfahren zu erm\u00f6glichen. Verkehr ist angehalten, OK, ich kurble ungebremst am Aufleger weiter. Pl\u00f6tzlich am Ortsende, eine scharfe Rechtskurve\u2026. Uuuups, die hatte ich vergessen. Die Augen wurden gr\u00f6\u00dfer, Adrenalin schoss in die Adern, auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite stand ein angehaltenes Auto. Die Stra\u00dfe drohte mir auszugehen. Ich griff hart in die Bremsen, das Hinterrad blockiert, ein kurzer Slide um die Kurve, am angehaltenen Auto vorbei\u2026. Ufff, nochmal gut gegangen. Sp\u00e4testens jetzt war ich wieder munter. Ein paar Minuten sp\u00e4ter kommen mir zwei Polizeimotorr\u00e4der mit Blaulicht entgegen. Meine Gedanken waren sofort bei meiner Tochter. Hoffentlich ist es ihr nicht so wie mir ergangen.&nbsp; Erst als wir uns auf der zweiten Laufrunde begegneten, war ich&nbsp; beruhigt. Tja, so geht\u2019s einem als Vater. Apropos laufen. Das ging mir schon im Verlauf der ersten Runde auf den Keks. Erstens keine Kraft (wie gesagt\u2026 WEM\u2026 Ausrede und so), zweitens recht warm, drittens st\u00e4ndig wechselnder Untergrund. Asphalt, Schotter, Wiese, Teppich. Die einzigen Motivatoren waren Alexandra und Tom im Zielbereich die sich redlich abm\u00fchten, uns voranzutreiben. Irgendwann war auch das vorbei und ich finishte schlussendlich mit 2:31:14 Stunden und wurde damit Achter in der M50. Ganz OK, aber ber\u00fchmt wer\u00b4 ma damit net. Anderthalb Minute sp\u00e4ter lief Marie Flandorfer ein, gewann die W50 und kr\u00f6nte sich damit zur N\u00d6 Landesmeisterin in ihrer Klasse. Wo war Vicky? Nach meinen Berechnungen und Begegnungen mit ihr d\u00fcrfte sie keine ganze Laufrunde hinter mir sein. Und tats\u00e4chlich. Nach sensationellen 2:39:18 Stunden, nur 8 Minuten hinter mir lief sie, einigerma\u00dfen erledigt, aber gl\u00fccklich ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Res\u00fcmee des Generationenduells beim 22. Krems Triathlon: Angriff der Jugend noch einmal abgewehrt, aber knapper als erwartet. Ich freue mich schon auf n\u00e4chstes Jahr und aufs n\u00e4chste Duell. Ob sich\u00b4s dann auch noch ausgeht \u2026?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"2322\" src=\"https:\/\/asv2000.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/TRI_Krems_1_2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2322\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"2345\" src=\"https:\/\/asv2000.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/TRI_Krems_0_2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2345\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/results.pentek-timing.at\/results\/show_results.php?veranstnr=12988\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ergebnislisten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am 7. August 2016 starteten Manuel Fellner, Marie Flandorfer, Rainhard Fortyn, Roland und Vicky Kneissl in Krems. 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