{"id":1806,"date":"2016-09-07T19:27:00","date_gmt":"2016-09-07T18:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/2024c.asv2000.at\/?p=1806"},"modified":"2016-09-07T19:27:00","modified_gmt":"2016-09-07T18:27:00","slug":"alle-guten-dinge-sind-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.asv2000.at\/?p=1806","title":{"rendered":"Alle guten Dinge sind 3!"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Bericht von Andreas Groihs: <strong><u>Fast, Hard, Legendary<\/u><\/strong>&nbsp;\u2013 das war das Motto des 29. Austria Triathlon Podersdorf am 3.&nbsp;September 2016 \u2013 und auch meines&nbsp;\ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>F\u00fcr mein drittes Antreten in Podersdorf hatte ich mich wieder, im Rahmen meiner M\u00f6glichkeiten, gewissenhaft vorbereitet. Das Ziel war klar definiert, denn unter normalen beziehungsweise guten Bedingungen wollte ich mein Bestmarke von 10&nbsp;Stunden&nbsp;53&nbsp;Minuten unterbieten. Aber ein gewisses Abenteuer bleibt dieses Vorhaben beziehungsweise dieser Tag immer, aber das ist auch gut so.<\/p>\n\n\n\n<p>Start am Samstag um 7 Uhr im ruhigen Neusiedlersee. Bereits am Vortag wurde verk\u00fcndet, dass mit Neo geschwommen werden darf, in der Fr\u00fch wurden 22,5 Grad gemessen. Es war wolkenlos und angenehm warm. Mir kam dieses Mal vor, dass sehr viele Halbdistanzstarter am Rennen teilnahmen, denn ich sah im See eigentlich nur blaue Badehauben (wir hatten rote). Ich hielt mich aus der ganzen Action gezielt heraus, schwamm eher au\u00dfen und nahm daher ein paar Mehrmeter gerne in Kauf. Dennoch blieb die erste Runde doch aufregend. Nach den ersten 1,9 km wurde es dann ruhiger und ich f\u00fchlte mich deutlich wohler. Nach 3,8 km und 1 Stunde 10 Minuten verlie\u00df ich dann den See. Die Wechselzone lie\u00df ich gezielt wieder ruhig angehen \u2013 der Tag dauert bekanntlich ja noch l\u00e4nger \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Radfahren mit 180 km hatte ich den Plan, nur mit einer Radflasche am Lenker \u00fcber die einzelnen Runden \u00e0 30 km zu kommen, diese sollte danach wieder an der Labestelle gef\u00fcllt werden \u2013 doch es kam anders. In der zweiten Runde fiel mir bereits auf, dass die Lufttemperatur schneller stieg, als von mir erwartet. Damit verbunden musste ich auch deutlich mehr Fl\u00fcssigkeit zu mir nehmen. Daher stellte ich meinen Plan schnell um und fuhr dann immer mit zwei Wasserflaschen. K\u00fchler wurde es nicht mehr und das schon jetzt auf der Radstrecke! Ich konnte dennoch meine angepeilte Radzeit unter 5 Stunden 30 Minuten einhalten und kam nach 5 Stunden 24 Minuten und 180 km Radfahren in der Wechselzone an.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort beobachtete mich ein erfahrenes Crewmitglied, dieser trug auch zu meiner berauschenden Wechselzonenzeit bei, denn ich f\u00fchrte mit ihm noch lockere Dialoge. Die Ablenkung war andererseits auch gut, er meinte ich sehe gut aus, w\u00fcnschte mir viel Spa\u00df und dass wir uns sp\u00e4ter beim bike check out nach dem Finishen wieder sehen werden.&nbsp;<strong>Daran merkt man auch, dass Podersdorf nach wie vor ein sehr athletennahes und auch famili\u00e4res Event ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So, jetzt kommt noch die Draufgabe: Der Marathon mit 42 km \u00e0 vier Runden. Lasset die Hitzeschlacht beginnen! Ich wei\u00df nicht genau, wie viele Grad wir hatten \u2013 es m\u00fcssen aber um die 28\u00b0 C bis 30\u00b0&nbsp;C gewesen sein&nbsp;<strong><\/strong>. Ein guter Freund war zuf\u00e4llig und unerwartet mit dem Mountainbike in Podersdorf und leistet mir mentalen Beistand. Die ersten zwei Runde (bis km 21) gingen ja noch \u201elocker\u201c und im Rahmen der Erwartungen von der Hand, doch dann begann meine Herausforderung. Mit Beginn der dritten Runde war meine Oberschenkelmuskulatur der Meinung, sie m\u00fcsse sich von der Lockerheit verabschieden. Es wurde nun ungem\u00fctlicher und emotionaler. Ich dachte mir sogar, dass ich eigentlich schon genug h\u00e4tte und nach der dritten Runde gerne ins Ziel laufen w\u00fcrde \u2013 aber es sind bekanntlich vier Runden zu absolvieren. Dank der dennoch nach wie vor guten k\u00f6rperlichen Verfassung und wieder fokussierten mentalen Einstellung gelang es mir, nach der dritten Wende wieder in meine letzte Runde \u00e0 10,5 km einzubiegen. Ich nutzte jede Wasseraufnahmestelle, trank was m\u00f6glich war und k\u00fchlte immer mit Schw\u00e4mme. Auf Grund dieser notwendigen Temporeduktionen hielt sich dieses Mal mein Laufergebnis nicht an den Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber so ist Triathlon \u2013 immer gut f\u00fcr eine \u00dcberraschung&nbsp;<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal werde ich gefragt warum ich das alles \u00fcberhaupt mache \u2013 meine Antworten dazu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich mache es, weil ich es einfach kann&nbsp;<strong><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>So gesund und fit, war ich mein ganzes Leben nicht = kann somit nicht falsch sein<\/li>\n\n\n\n<li>Manch einer sitzt vor dem Fernseher \u2013 ich darf mich in der freien Natur bewegen<\/li>\n\n\n\n<li>Diese Gef\u00fchle und Emotionen im Ziel kann man nur selbst erleben<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich erreichte \u00fcbergl\u00fccklich&nbsp;<strong>das Ziel nach 10 Stunden und 43 Minuten<\/strong>, was f\u00fcr mich eine neue Bestmarke nach 2014 von zehn Minuten bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist sch\u00f6n, dieses Ereignis mit seinen Freunden, Bekannten und Verwandten erleben und teilen zu d\u00fcrfen beziehungsweise diese Gef\u00fchle und Leidenschaft auch anderen Personen vermitteln zu k\u00f6nnen. Ich danke allen, die mich Unterst\u00fctzen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDer ideale Tag wird nie kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir gratulieren Andreas Groihs zu seiner Leistung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1809\" src=\"https:\/\/asv2000.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/TRI_Podersdorf_1_2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1809\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"1807\" src=\"https:\/\/asv2000.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/TRI_Podersdorf_2_2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1807\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/results.pentek-timing.at\/results\/show_results.php?veranstnr=13058\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Offizielle Ergebnislisten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Andreas Groihs: Fast, Hard, Legendary&nbsp;\u2013 das war das Motto des 29. 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