{"id":1151,"date":"2018-11-12T16:41:00","date_gmt":"2018-11-12T15:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/2024c.asv2000.at\/?p=1151"},"modified":"2018-11-12T16:41:00","modified_gmt":"2018-11-12T15:41:00","slug":"schwimmen-fuer-den-guten-zweck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.asv2000.at\/?p=1151","title":{"rendered":"Schwimmen f\u00fcr den guten Zweck"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Samstag, 10.&nbsp;November&nbsp;2018 11&nbsp;Uhr bis Sonntag, 11.&nbsp;November&nbsp;2018 11&nbsp;Uhr galt es wieder so viele L\u00e4ngen wie m\u00f6glich im 50&nbsp;Meter Sportbecken der Parktherme Bad Radkersburg zu schwimmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>L\u00e4nge um L\u00e4nge zum Weltrekord<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em>Mit einer unglaublichen Energieleistung ist den Athleten aus der deutschen Nationalmannschaft ein neuer Weltrekord im 24\u2011Stunden\u2011Schwimmen gelungen. In einer gemischten Staffel schwamm die f\u00fcnf Starter in der Parktherme Bad Radkersburg weiter als je ein Schwimmer zuvor.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Insgesamt schwammen die Athleten in diesem Jahr 125.000<\/em>&nbsp;<em>L\u00e4ngen, wodurch gemeinsam mit einer Sonderdotierung der Sponsoren EUR&nbsp;10.000 an \u201eLicht ins Dunkel\u201c gehen. Den Sieg im Einzel holten sich mit neuem Streckenrekord zum vierten Mal in Folge die steirischen Titelverteidiger Claudia M\u00fcller mit unglaublichen 72,6&nbsp;Kilometern und der Kapfenberger Gerald Brettenhofer vom KSV&nbsp;Tri&nbsp;Team mit 67,2&nbsp;Kilometern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum macht man das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es macht Spa\u00df, klingt jetzt wahrscheinlich f\u00fcr einige verwunderlich, um nicht zu sagen verr\u00fcckt<\/li>\n\n\n\n<li>Es dient einen guten Zweck, denn jede L\u00e4nge z\u00e4hlt und bringt f\u00fcnf Cent f\u00fcr ORF \u201eLicht ins Dunkel\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Es hat schon Tradition, denn diese Veranstaltung fand heuer bereits zum 13. Mal statt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wie l\u00e4uft so ein langer Tag ab?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;<em>Regenerationsbereich<\/em>&nbsp;stehen pro EinzelschwimmerIn zwei Liegebetten (SchwimmerIn und Begleitperson) und pro Staffel sieben Liegebetten (f\u00fcnf SchwimmerInnen und zwei Begleitpersonen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<em>Zuteilung der Bahnen<\/em>&nbsp;erfolgt durch das Parkthermen 24\u2011Stunden\u2011Team. Bei den Staffel darf sich immer maximal eine Schwimmerin\/ein Schwimmer im Sportbecken befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<em>Erfassung der L\u00e4ngen<\/em>&nbsp;erfolgt mittels SMC-Chip-System. Zur bestm\u00f6glichen L\u00e4ngenerfassung bekommt jede Schwimmerin\/jeder Schwimmer zwei Chips, die am Handgelenk getragen werden. Das L\u00e4stige: man muss am Beckenende bei der Wende daran denken, mit den Handgelenken in einen markierten Bereich zugreifen. Da diese \u201eZ\u00e4hlmatten\u201c nur auf einer Seite montiert sind, auf der anderen Seite ist es wegen dem Einstieg und Ausstieg nicht m\u00f6glich, fehlen einen gleich mal 100&nbsp;Meter wenn man vergisst&nbsp;\ud83d\ude41<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat der ASV TRI Stockerau damit zu tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch heuer wollten es Rainer Weiss und Renate Otto wieder wissen und man wird professioneller&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Anreise samt Begleitteam bereits am Freitag nach Bad Radkersburg und gem\u00fctliches Fr\u00fchst\u00fcck in einem netten&nbsp;G\u00e4stehaus&nbsp;in der N\u00e4he der Therme. Eine ganz wichtige Rolle bei diesem Vorhaben, spielen die Betreuer! Da war Rainer im Nachteil, er hatte \u201enur\u201c Sabrina als Betreuerin, Renate hatte das beste Betreuerteam, dass man sich nur w\u00fcnschen kann: Karin und Helmut, Karl und die Stockerauer Staffel als Motivatoren. Als zus\u00e4tzliche Motivation, durfte Renate auf der Profibahn schwimmen \u2013 wohl als Belohnung f\u00fcr ihre Leistung 2017&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Auf einer Bahn elf Personen \u2013 Rainer musste sich seine zugeteilte Bahn mit 22 anderen Schwimmerinnen und Schwimmern teilen. Auf der Bahn unsere Staffel waren 17 Staffeln eingeteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon 2016 setzte sich die Staffel aus zwei Weinviertler Triathlonvereinen zusammen: \u201e<a href=\"http:\/\/www.millisports.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Team&nbsp;milliSports<\/a>\u201c vertreten durch Pamela Kurz und Gerd Gr\u00f6bminger, sowie den ASV&nbsp;TRIA&nbsp;Stockerau\u2011Athleten: Peter Gattringer, Alexander Gr\u00f6ssinger, Dietmar&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.infuehr.co.at\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Inf\u00fchr<\/a>. Anreise der Staffel am Samstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Der lange Tag begann mit der Abholung der Startunterlagen, man studierte die Bahneneinteilung, richtete sich den R\u00fcckzugsbereich \u201egem\u00fctlich\u201c ein, besichtigte das Ort des Geschehens, plauschte mit bekannten Gesichtern, traf sich zum Gruppenfoto und schon stand das verpflichtende Briefing am Programm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um 11 Uhr ging es los!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pamela hatte als einzige von der Staffel Bad Radkersburg\u2011Erfahrung. F\u00fcr die Herren war es Premiere bei einem Bewerb dieser Art zu starten. Unsere Staffel hielt sich streng nach Plan und erschwamm 77,8&nbsp;Kilometer. Dies bedeutete den ausgezeichneten siebten Platz unter 38&nbsp;Mixedstaffeln. Die meisten Kilometer schwamm Gerd mit 17,4&nbsp;Kilometer. Didi und Peter schwammen je 15,3&nbsp;Kilometer. Da stellt sich die Frage: Wer hat \u00f6fter auf den Transponder der L\u00e4ngenz\u00e4hlung vergessen?<br>Pamela war mit den Jungs sehr zufrieden&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Didi verga\u00df leider zu Beginn ein paarmal in den markierten Bereich zugreifen&nbsp;\ud83d\ude41&nbsp;Die Stockerauer dachten und dankten immer wieder an unsere Schwimmtrainer Geri und Korn\u00e9l, die mit ihren tollen Trainings uns soweit brachten. Zusammenfassend: ein etwas anderer Bewerb der allen gut gefallen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Rainer schwamm einfach drauf los und am Ende belegte er mit 31,7&nbsp;Kilometer den 12.&nbsp;Platz unter 56.&nbsp;M\u00e4nnern. Sein Res\u00fcmee: 700&nbsp;Meter mehr als im Vorjahr&nbsp;\ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Renate wollte den im Vorjahr bew\u00e4hrten Plan (40&nbsp;Minuten schwimmen\/20&nbsp;Minuten Pause) wieder umsetzten. Auch drei l\u00e4ngere Pausen standen wieder auf der Tagesordnung (Nudelparty (1:20&nbsp;Stunden), Schlaf (2:20&nbsp;Stunden) und Fr\u00fchst\u00fcck (1:20&nbsp;Stunde)). Die letzte Stunde blieb sie im Wasser und trank nur kurz am Beckenrand. Diesmal waren von Beginn an die Pausen nicht hektisch, man konnte auf die Erfahrung des Vorjahres zur\u00fcckgreifen und verbrachte sie im Zelt hinter dem Sportbecken. Der R\u00fcckzugsbereich wurde zum Umziehen f\u00fcr die l\u00e4ngeren Essenspausen und zum Schlafen genutzt. Den Essensplan hielt sie zum Leidwesen von Karin nicht so genau ein, denn irgendwann wollte sie weder Gels noch Muffins&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Die Schwimmzeiten vergingen sehr schnell und Renate hielt sich ihr Motto vor Augen \u201e24 Stunden genie\u00dfen\u201c. Verr\u00fccktsein erleichtert das Leben&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Na ja, es gab vor und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck Schwimmzeiten, wo sie sich einredete, dass, man auch Schmerzen genie\u00dfen kann&nbsp;\ud83d\ude42&nbsp;Helmut \u00fcbernahm die Rolle das Masseurs und massierte in den zwanzig Minuten, entweder die inneren Ellbogen oder die Oberarme \u2013 was halt gerade schmerzte. In der letzten Stunde kam zus\u00e4tzlich zur Motivation auf der Profibahn zu schwimmen, noch die Botschaft von Karl: Einmal oben noch anschlagen und du hast die Distanz aus dem Vorjahr. Die Zuseher applaudierten bei jeder L\u00e4ngenerfassung. Das taten sie auch f\u00fcr einige Zeit beim Einbruch der Dunkelheit am Vorabend. Einmal anschlagen ist aber f\u00fcr eine knappe halbe Stunde etwas wenig&nbsp;\ud83d\ude09&nbsp;Also entschloss sich Renate kurzfristig die 39&nbsp;Kilometer anzubeilen. Dass es dann 39,5&nbsp;Kilometer wurden war ein Zufall und brachte den \u00fcberraschenden f\u00fcnften Platz unter 32 Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls h\u00e4tte man es besser nicht planen k\u00f6nnen, das Alex und Renate in gleicher H\u00f6he den Bewerb auf den Bahnen nebeneinander beendeten und sich gleich als erstes gratulieren konnten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gro\u00dfes DANKE an Karin und Helmut, ihr ward ein supertolles Betreuerteam<\/li>\n\n\n\n<li>DANKE an Karl f\u00fcr die positive Motivation<\/li>\n\n\n\n<li>Ein gro\u00dfes Danke an Geri und Korn\u00e9l: Ich kann mich unserer Staffel nur anschlie\u00dfen, ohne euer tolles Training w\u00e4re dies m\u00f6glich gewesen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Besondere an diesem Bewerb ist, dass sich alle Schwimmerinnen und Schwimmern immer wieder gegenseitig helfen und motivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Hervorzuheben ist auch, dass das&nbsp;Thermenpersonal immer freundlich und entgegenkommend ist!<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/photos.app.goo.gl\/X5E9CXRnsWnLTaz39\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fotos&nbsp;<\/a><em>von dem langen Tag<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.meinbezirk.at\/korneuburg\/c-sport\/299-laengen-fuer-licht-ins-dunkle-geschwommen_a3031293\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht im Bezirksblatt Korneuburg<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Samstag, 10.&nbsp;November&nbsp;2018 11&nbsp;Uhr bis Sonntag, 11.&nbsp;November&nbsp;2018 11&nbsp;Uhr galt es wieder so viele L\u00e4ngen wie m\u00f6glich im 50&nbsp;Meter Sportbecken der Parktherme Bad Radkersburg zu schwimmen. 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